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schrub Frau Schnatterliese am 31. Dezember 2009 um 17 uhr 08 -

in der zwischenzeit… ‘also eigentlich hat das wirklich wirkliche übel angefangen, als mir aye shan may in köln in den pürzel getreten hat, weil ich unverhofft und viel zu früh mit dem falschen paket gelandet bin’, sprach klappi bedeutungsschwanger, was er ja nun in der tat endlich nicht mehr war. ‘also bin ich in einem mordstempo rechtung ost-westen geflogen und da hab ich es gesehen, das schild, das meine rettung sein würde, eugen schönhaars kneipe zum storchennest in der zoostadt duisburg. in schönhaars salon eugen schönhaar sollte klappi ein aussergwöhnlich kompetenter und vertrauensvoller bruder im geiste sein und ein kumpel obendrein. auch machte er einen weltgewandten und weitgereisten eindruck, was für einen poststorch ohne navi von unschätzbarem wert sein würde. dachte klappi listig bei sich. wenn er nur nicht so runter auf der beflügelung wäre. aber eugen, der tausendsassa, wusste rat. r(ichtig)u(mwerfenden)m(ordsrat). ui ui ui ui ui und in einem handumdrehen war auch der zerzauselte pürzel ein problem von vorvorgestern, alles war schön bunt. apropos, sprach eugen, du denkst DU hast einen höllenritt hinter dir. warte erst einmal ab, wenn ich dir meine geschichte erzähle….. da wird dir hören und vor allen dingen sehen vergehen! night-flight es ist ja noch garnicht so lange her, fing eugen an, da hatte ich selber eine auslieferung zu bewerkstelligen. als professioneller und erfahrener poststorch mit fast 15 jahren unfallfreier auslieferung in den federspitzen sollte das kein problem sein, sagte mein damaliger dienststellenleiter, und im übrigen, berlin sei immer eine reise wert, grinste er sich in den verstaubten amsstubenschnabel…….. und ehe ich mich versah, empörte sich eugen, hatte ich das tuch schon umgehängt und war auf dem weg in die zoostadt berlin. alte bekannte :-) berlin ist eine komische stadt. keine ahnung, wie das von amtswegen genehmigt wird, aber überall in der stadt laufen einem jugendliche und erwachsene zootiere über den weg. in duisburg ist das übrigens seit jahren schon untersagt und mit was? mit recht! das nur mal so am rande, aber bitteschön, das positive wiederum ist, der zoo ist nicht schwer zu finden, am löwentor sind die elefanten und am elefantentor die löwen, macht sinn und ist logisch :-) und rein geht es ja auch in jedem fall. noch mehr alte bekannte ;-) nur im zoo, im zoo steppt der bär, das gibt es auf keinem schiff, sozusagen quasi. und offensichtlich dürfen die tiere nicht nur in der stadt tun und lassen was sie wollen, nein nein, auch im zoo ist man als besucher nicht sicher. dort bekommen minderjährige bären fußbälle und schießen damit unschuldige passanten wie ’dat kind’ ab. jawohl, da war ich selber bei, schrie eugen, der sich mittlereweile in eine veritable rage geredet hatte. und alle lachen und finden das gut. DIE FINDEN DAS GUT, ‘DAT KIND’ MIT DEM BALL ABZUSCHIEßEN, STELL DIR DAS MAL VOR!!!!! so etwas habe ich, brummelte eugen, in all meinen dienstjahren noch nie gesehen, NOCH NIE! wissen sie eigentlich, wo……? und überhaupt, jemand muss diesen zoomenschen einmal erklären, dass es nicht nett, nein garnicht nett, ist schabernack auf den zooplänen mit den zoobesuchern zu treiben, denn man kann doch da nichts finden, auf diesen plänen, die stimmen doch vorne und hinten nicht. ich, sagte eugen, habe das gefühl, dass die die pläne nur so machen, damit sich fuchs und eichhorn kaputt lachen können, wenn da mal wer was sucht, erregte sich eugen schon wieder, ich habe jedenfalls das gefühl gehabt, misstrauisch beäugt worden zu sein. als ob ich keine straßenkarten lesen könnte, und pah, da ist ein zooplan doch ein fliegenschiss gegen, nicht wahr? fliegenschiss, stellte eugen siegesicher fest! ein zwischenstopp! wie auch immer, so ganz klar war ihm das dann wohl doch nicht mit der aufteilung im zoo, elefantentor mit löwen, löwentor mit elefanten und ein raubtierhaus konnte er weit und breit nicht finden. und was er für einen witz gehalten hatte stand ihm ur(viech - haha)pötzlich in der einflugschneise die er gewählt hatte, weil er dort und nur dort den ort der auslieferung zu wissen glaubte und das wetter und die sichtverhältnisse wirklich zu wünschen übrig ließen…. aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

was dieser storch ausliefert, was sonst noch passiert, welche irren wendungen und wendige irrungen diese erzählung noch nimmt, erfahren sie in 2010!

frohes neues, ihr herr superzeichner und frau liesel 

6 kommentare zu “wenn störche reisen…..”

  1. Ulli J schrub am  31. Dezember 2009 um 18:30

    Gemeinheit!!!!!!
    Ein Cliffhanger zu Silvester! Ich bin jetzt schon ziemlich neugierig, wie die Geschichte weitergeht. (Hoffentlich bald.)

  2. Elke schrub am  31. Dezember 2009 um 19:24

    Das ist NICHT fair! Jetzt muss ich ja bis NÄCHSTES JAHR warten! ;-)

    Da bin ich ja mal gespannt, wie sich das entwickelt. Die Zeichnungen von René sind wie immer absoluten Spitzenklasse.

    Ein großer Dank an das Super-Duo!

  3. MarionK. schrub am  31. Dezember 2009 um 20:37

    Vielen Dank für die neue Geschichte, Liesel !
    Herr Zeichner, klasse Zeichnungen wie immer …..ähem bis auf die eine, grins, grins. Ich wiederhole mich gerne, Réné, ich möchte noch viele neue Zeichnungen von dir sehen - jedes Mal eine große Freude.Danke, Réné !
    Liebe Grüße,
    MarionK.

  4. Elke schrub am  31. Dezember 2009 um 21:55

    Ah, da hat sich schon jemand bei den “noch mehr alte Bekannte” erkannt. ;-)

    René, die Zeichnung vom Elefantenkind ist wirklich total niedlich.

    LG Elke

  5. Knuts Aussenposten im Indischen Ozean schrub am  31. Dezember 2009 um 22:34

    Vielen DAnk für diesen Teil noch im alten Jahr, obwohl wir sind schon angekommen…

    Die besten Neujahrswuensche an dich, Liesel, und an den wie immer genialen Zeichner…!

    Birgit

  6. BEA schrub am  2. Januar 2010 um 12:46

    Och menno, da muß man mitten in der Geschichte aufhören, und sich in Geduld üben.Bitte laßt uns nicht zu lange warten. :-))))))

    Vielen Dank für diese entzückende Geschichte nebst den schönen Zeichnungen

    LG
    Bea


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