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schrub Frau Schnatterliese am 24. März 2010 um 12 uhr 10 -

gudn morjen! Mein Wecker soll um 6:00 Uhr klingeln, aber ich bin schon wieder eher wach. Wir haben den 18. März 2010. Ich bin immer noch total aufgedreht, aufgeregt und vollkommen durch und durch glücklich und beeindruckt. Kaffee, ich mache Frau Jott und mir Kaffee und kann die vier Stunden, bis der Bärenpark aufmacht, gar nicht abwarten. Juchu!!!!!!! morjen auch von mir!

hat jeschneit. is winta! Habe ich mich gestern verguckt? War mein Gefühlsleben so durcheinander, dass ich mich einfach nur vertan habe in meiner Annahme, dass ich Eisbären in einem Zoo so noch NICHT gesehen habe? Ulli und ich, wir reden und reden und reden vom vorherigen Tag, wie schön, wie unglaublich und wie beeindruckend doch alles war. Wir fragen uns, ob man so ein Erlebnis wiederholen kann. oha, die morgentonne ;-)

die morgenewa, nicht schlecht, herr specht! Es hat geschneit! Über Nacht hat es geschneit und aus Orsa und Grönklitt hat der Neuschnee einen unwirklichen Weihnachtsraum aus Puderzucker gemacht. Wir gucken uns ungläubig glücklich an, können es nicht fassen, dass wir durch eine Winterwunderlandschaft in eine Winterwunderbärenpark fahren dürfen. Wir wedeln der Eintrittsdame unsere Saisonkarten entgegen und werden willkommen geheißen. Hej, Hej! Vad heter du? Jag heter Liesel! Jag heter EWA!

was’n los hasenzahn? spielen oder kuscheln? Im Bärenpark legt der Schneefall den nächsten Gang ein. Alles ist neuweiß. Wir kommen bei Ewa und Wilbär an der Anlage an. Kein Bär weit und breit. Wir setzen uns auf eine Bank im Exhibition-Center und bewundern die Anlage. Plötzlich, ganz weit oben sehen wir die Bären. Sie kommen in aller Ruhe und Gemütlichkeit nach unten an den zugefrorenen See zugewandet. Wir fühlen uns ein wenig wie in der Arktis. Eisbärenspotting, nur, dass wir im warmen sitzen. ok, kuscheln! lieber kuscheln!

i adore you! Ewa ist die erste am kleinen Wäldchen vor dem Schneeberg. Wilbär nimmt sich alle Zeit, die einem Eisbären zustehen. Wir flitzen raus an den schneebestäubten Zaun und – tadah – Wilbär kommt auf uns zugerannt, lässt sich in den Schnee fallen und sagt freundlich: Guten Morgen! Wir sind so beeindruckt. ein herzliegen

best buddies Während Ewa ein neues Loch buddelt, beschließt Wilbär einen blauen Kanister zu bespielen. Doch dann findet Wilbär, dass er lieber Ewa bespielen mag. Die beiden sind in einem Ausmaß selbstvergessen, sie merken nicht, dass eine Reihe von Besuchergruppen vorbei kommen, sie ignorieren die vorbeifahrenden Quads, nur der LKW mit Laderampe, den finden sie so spannend, dass sie die Spielerei kurz unterbrechen und mal nach dem Rechten schauen. hej hej hej

ewa doing a summersault Aber nichts ist so spannend für Wilbär wie die wunderschöne Eisbärfreundin Ewa. Die lässt er nicht einen Moment aus den Augen! Und Ewa darf sogar den blauen Wilbärkanister haben und der Herr des Hauses schaut der Dame einfach beim Spielen zu. Die Bären sind ein wenig schläfrig und beschließen ein Nickerchen zu machen. Zusammen, mit Stöckchen. Und kurz drauf schlafen die beiden Helden ein – tief und fest. Einfach so. Ich könnte heulen, vor lauter Rührung und Begeisterung. Das ist so natürlich, so einfach und doch so richtig. Eine Einigkeit, wie sie diese beiden Bären haben, habe ich noch nie gesehen. snicker, ewa hat wilbär im schwitzkasten…. quasi

Ulli und ich gehen nun zu den Wölfen, Tigern und Braunbären (und dazu gibt ein am Ende der Serie einen gesonderten Eintrag).

ewa @ bergbau Am Nachmittag finden wir die beiden Glücksbären in der kleineren Anlage. Sie sind ineinander in den Schnee verknäult, das heißt wenn Wilbär nicht gerade Zuschauer am Zaun an hopst und erschreckt, oder Ewa ein Loch in den zugefrorenen See buddelt. Wie gesagt, Sie kommt ganz offensichtlich aus einer Familie mit einem langen Bergbaustammbaum. Selbst Wilbär ist zutiefst beeindruckt und legt sich dann zu Ewa und schaut interessiert in ihr Wasserloch. Und sie ist stolz und lässt Wilbär einen Blick in ihr Machwerk werfen! koppschüddel

wat machst’n da? Und Schwups ist es wieder fast drei Uhr, wir brauchen mehr Postkarten, dringend. Und Briefmarken, auch wichtig. Wir brauchen mehr Wein fürs Abendglück und wir brauchen Kaminholz. Wir haben Hunger, wir sind müde aber wirklich wirklich restlos glücklich und wir haben noch drei weitere Tage im Bärenglück. lass ma’ gucken :-))

Wir grinsen auf dem Weg runter vom Berg in unsere Hütte von einem Ohr zum anderen und können es immer noch nicht glauben, wie unfassbar toll toll toll es ist! Und morgen gibt es eine Überraschung der besonderen Art für Frau Jott und mich. Sie werden sehen, dass Sie nichts sehen.

12 kommentare zu “Orsa - Eine Reise in einen Traum (Teil 2)”

  1. Marga schrub am  24. März 2010 um 13:08

    God dag, jag jag heter Marga samt helt rörd och begeeistert.
    Ob das nun richtig gegoogelt ist -egal-ich beneide Euch um alles,was ihr dort erleben konntet:))

  2. Mervi schrub am  24. März 2010 um 13:36

    Hej!

    Jag är också rörd och begeistert!! Looking at the photos and reading the report makes me feel like I was reading a fairy tale book. How wonderful that everything is REAL!

    Tack så mycket!

  3. Tina schrub am  24. März 2010 um 14:29

    Smörebröd. ;) Ich kann zwar kein schwedisch, aber ich bin auch begeistert und finde das alles einfach nur märchenhaft. :D Ich freu’ mich für euch, dass ihr sowas tolles erleben durftet.

    Der Bericht ist soooo schön und die Fotos ja sowieso! Ewa @ bergbau *giggle*

    Auf morgen darf man dann gespannt sein!

  4. Frau Schnatterliese schrub am  24. März 2010 um 15:24

    this is it! we will change the rules a little bit ;-)

    from now on comments have to be partly in swedish, haha, this should be fun :-D

  5. martina nrw schrub am  24. März 2010 um 16:10

    hej,hej

    tack tack,tack für den tollen bericht und die dreamfotos.
    man fühlt ja richtig eure begeisterung,klasse.
    und spaß und freude der beiden bästa vänner auch.
    hej då
    martina

  6. Christina M. schrub am  24. März 2010 um 18:25

    Nu wollt ich mit Smörrebröd anfangen und da war die Tina schon viel schneller! Sonst kenn ich auch nicht viel ausser Ficklampa und das heisst Taschenlampe, nicht dass jemand denkt ich schreib hier was unanständiges!!!

    Hatte ich schon erwähnt dass Wilbär und Ewa zwei Glücksbärchis sind und dass ich mich für Euch freue dass Ihr die besuchen tun habt? *g*

    LG

    Christina

  7. BEA schrub am  24. März 2010 um 18:54

    Hach, ist das toll,diesen Bericht zu lesen und die Fotos anzusehen.

    Was haben die beiden Bären es doch fein.

    LG

    Bea

  8. Manuela R. schrub am  24. März 2010 um 20:22

    Eisbärenglückhausen zum Zweiten.
    Ich bin begeistert.
    Schön, dass ihr eure traumhaften Erlebnisse mit uns teilt.
    LG Manuela

  9. Frau Schnatterliese schrub am  24. März 2010 um 20:27

    apropos anderswo…. und teilen…..!

    ich verlinke ja eher selten, aber hier und hier sind die berichte von ulli jott!

    und hier sind die bilder!

  10. Claudia schrub am  24. März 2010 um 21:08

    In Ermangelung einer eigenen Reise fühle ich mich hier gerade wie Claudi im Glück, Berichte, Bilder, noch mehr Bilder noch mehr Berichte… toll toll toll!!!

  11. criblo schrub am  24. März 2010 um 21:17

    Der 2.Teil toppt ja den Bericht von gestern noch!
    Mir fällt zu den Bildern kein Superlativ mehr ein, denn eure Begeisterung kommt in den Erzählungen schon so toll rüber.

    Schöne Grüsse
    Chris

  12. knuti-judi schrub am  25. März 2010 um 00:27

    Great pictures! Great fun! Thanks


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