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schrub Frau Schnatterliese am 27. März 2010 um 9 uhr 18 -

Schnee in rauen Mengen! Leise rieselt der Schnee. Jawohl, der Schnee rieselt leise, aber dafür um so stetiger. Ich bin richtig gehend zufrieden, dass ich nebst den Bären auch dieses Wetter bildlich dokumentieren kann, denn das glaubt einem langsam wirklich niemand mehr. Versinken im Neuschnee Es schneit und es sieht nicht danach aus, als ob es vorhätte aufzuhören. Auf der anderen Seite kommen so und nur so die Extrempolarklamotten zum Einsatz.  Die Schuhe, die angeblich bis minus 40° Celsius die Kälte weghalten sollen, die dicke Winterhose, der Wollpulli und – TADAH Premiere – Schal und Handschuhe!

Ewa schnappt sich den Schweinefuß und macht sich davon… Nicht nur hört es nicht mehr mit dem Schneien auf, Nein Nein, es schneit zunehmend dickere Flocken und es ist ganz schön windig, oben am Norrbacken.  Nach dem obligatorischen Postkarteneinwurf versenke ich das Auto in einer halb zugefrorenen Gigantopfütze mit Schneesahnehäubchen und stecke fest.  Egoistin, denkt sich die weisse Wampe Ich werde kurzfristig hysterisch bei dem Gedanken, dass ich da nie mehr rauskommen könnte. Aber der Gott des Reifenprofils meint es gut mit mir und mit einem ordentlichen Hupps habe ich wieder festen Schnee unter dem Gefährt. Ich verfahre mich nur noch einmal kurz und unwichtig und bin am Ziel.

guess, who will keep it? Die junge Dame am Eingang kennt uns mittlerweile persönlich und simples Wedeln mit der Saisonkarte reicht und wir haben es endlich geschafft. Der Kandidat hat 1.000 Punkte….. Einmal die Ersten im Björnpark sein! Auf dem Neuschnee läuft es sich bestens und so sind wir kurze Zeit später bei Ewa und Wilbär. Theoretisch. Denn Ewa und Wilbär glänzen erst einmal durch Abwesenheit. Das heisst, man kann sie sehen, oben in den höheren Regionen ihres Anwesens, aber eben nur so grade. Durch Schnee und Bäume und ohne Beine ;-) .

Ällabätsch! Meins! Es gibt den Morgenssnack und heute haben die Bären offensichtlich größeren Appetit als am Vortag, denn sie rennen, so schnell das eben geht, durch den Neuschnee in das Innengehege.  Alleine Essen macht dick, soll’n sich die Piepmätze um den Rest kümmernEwa schnappt sich eine Haxe und will sie draussen in Sicherheit bringen, als der dicke Mann auch schon hinterher geschlichen kommt und sie  ihr abluchsen mag. Wilbär gewinnt, wie so oft, denn Ewa lässt ihm gerne seinen Willen. Nur bei ihren selbstgebuddelten Eislöchern wird sie manchmal fuchtig, Wilbär weiss das und nutzt das waidlich aus!

TEUERSTE, WO BIST DU?? Ewa hat - während Wilbär an der Wampe arbeitet - erneut mit Ausgrabungen im Schneehügel begonnen. Die Absenz der Dame fällt dem Herrn allerdings noch inmitten der Haxe auf und er ist lieber nicht total pappsatt als ohne Gesellschaft. Hasenzahn, ganz ruhig! Ich buddel einen Tunnel :-) Und wo Ewa ein Loch in den Berg buddelt, da ist Wilbär nicht weit und gibt immer wieder den Pfropfen auf den Ausgang, unerheblich ob Ewa im Tunnel ist oder nicht, und notfalls passen auch zwei Bärenärsche in den Eingang. (und gucken Sie mir hier jetzt nicht gleich dispektierlich wegen der Bärenärsche - ’s is nu ma so!)

Schaufelradewa Notfalls passt eben auch ein Bär in und ein Bär auf den Tunnel, die Frage ist halt nur, warum ist immer der dicke Bär im Tunnel und die schlanke Bärin steht drüber :-D . Smootch! Ich denke ja, der Wilbär ist im Grunde seines Herzen ein echter Charmebolzen und Ewa eine Prinzessin mit Milde im Herzen. Mehr oder weniger von mir unbemerkt, hat es aufgehört zu schneien. Der Himmel ist zwar noch dunkelgraublau, aber es wird mit einem Mal sehr sehr klar in der Luft.

Ewa kaut Wilbär ein Ohr ab Das scheinen auch die Pelzbrocken gemerkt zu haben und prügeln sich, die Aussicht genießend ein wenig auf dem Schneeberg herum. Das ist sehr freundlich von den Beiden, Wilbär nimmt ein Näschen denn da oben kann man sie total zaunfrei beobachten und wenn man will fotografieren. Will ich, also losgucken und losknipsen. Langsam aber sicher steuern wir auf auch die zwölf Uhr zu, und wenn es sowas wie eine Art Regelmäßigkeit oder Verläßlichkeit in Orsa gibt, dann ist es die, dass Ewa und Wilbär meistens um die Mittagszeit ein kleines Nickerchen machen. Mittagspause!  Und als wenn ich’s verhergedacht hätte, buddeln sich die Beiden eine passende Kuhle und legen sich nach getaner Arbeit zur Ruhe. Sollen wir jetzt wirklich unsere Abschlußrunde durch den Bärenpark machen und los in Richtung Stockholm fahren? Ich denke, oh nein, ganz sicherlich noch nicht!

Ewa: ’s machsten da Wilbär? Einer meiner größten Wünsche ist - so etwas wie mein mieses, fieses Mini-Me hofft immer los wenn es taut - dass einer der beiden Eisbären doch bitte einmal ganz kurz am brüchig werdenden Eisrand der beiden Seen einbrechen möge. Und seit ich weiß, dass die Beiden trotz dünnem Fell nicht frieren, hat sich auch mein Normalgewissen, nasse Bären sehen zu wollen nicht mehr gemeldet.

Mini Layer Crash Ewa und Wilbär sind in das Mutter-Kind-Gehege gewandert (es handelt sich hier um die minimal kleiner Anlage….) und Wilbär beginnt, das vorhandene Eisloch langsam aber sicher größer zu friemeln. Ewa schaut sich das ein Weilchen an und wendet sich dann aber wieder ihren Dingen zu. whoooopsie! Wilbär schafft und popelt das Eisufer Stückchen für Stückchen ab. Und ich verschiebe die Abreise gedanklich noch ein Stückchen weiter nach hinten. In zehn kalten Winter kriegt mich hier im Moment keiner weg. Es könnte ja sein……  Ich frage mich allergings schon, was in aller Welt da in diesem Tümpel eigentlich so unglaublich spannend ist, dass Wilbär einfach nicht aufhören will oder kann mit … was auch immer er da eben grad vorhat!

Leckerschmecker Sicher wie das unstete Wetter ist, irgendwas zum Spielen  findet die weiße Wampe immer. Und plötzlich ist es passiert. Der komplette Eisbär ist im Wasser verschwunden. Eingebrochenn, hat er sich wohl auf dünnem Eis bewegt Weia! Kalt! Kalt! Kalt! (ein blöder Kalauer muss erlaubt sein ;-) ) höhö! Heiliger Bimm-Bamm, so schnell habe ich auch noch keinen Eisbär aus dem Wasser kommen sehen. In einem blitzartigen Tempo schwimmt der Bär durch das kleine Loch zum nächsten Eisrand und hieft sich aus dem Wasser. Da macht der Wilbär aber ganz schön Augen. Klatschnass und hellwach.

SCHÜDDEL!!!!!!!!!!! Needlees to say, dass nun auf garkeinen Fall mit der Abreise begonnen werden kann. Erst einmal muss sich der Bär das Eiswasser aus dem Pelz schütteln. Ich bin total aufgeregt, hier ist ja was los. Und wieder einmal ertappe ich mich kurz in Gedanken bei dem Bären, der das alles leider leider leider nicht erleben kann. Schneerubbeln

Trockenraufen Auch wenn Wilbär sich, glaube ich, ganz schön erschreckt hat, als er so mir-nichts-dir-nichts im Wasser gelandet ist, scheint ihm das Sekunden später schon wieder egal zu sein. Er donnert quer durch den Schnee und rollt sich trocken. Er zankt ein wenig an Ewa rum und dann kugeln die Bären zusammen durch den Schnee.

Wilbär ist aber noch lange nicht fertig, mit dem, was er eigentlich am Wasserloch vorhatte. Wohlfühl-Ewa Wir tappen weiterhin im Dunkeln (obwohl die Sonne langsam wieder durch die Wolken schmult) und harren der Dinge, die da kommen. Wilbär friemelt und guckt sich - das hintere Ende sicher an Land - immer mal wieder unter Wasser um. Es ist und bleibt jede Minute spannend! Hat irgendein Fisch unter Wasser den Winter überlebt? Aber die weiße Wampe läßt uns nicht mehr lange warten.

Koppschüddel - reloaded Plötzlich zerrt er etwas aus dem Eiswasser und ich muss wirklich lachen. Gibt es etwas typischeres für Wilbär, als einen Kanister? Ich denke nein. Der Kanister des heutigen Begehrens war den ganzen Winter im ‘Packeis’ eingefroren und bei der ersten Gelegenheit, holt er ihn sich zurück.

MEINS MEINS MEINS Wilbär und Ewa leben in Orsa ein geschütztes Leben in einem Bärenpark,  das so nah an ihrer tatsächlichen Eisbärenheimat ist, wie es nur irgend geht. Weder Wilbär noch Ewa müssen aus Orsa weg und wenn, ja wenn, Ewa mal Nachwuchs bekommt (und sie wird, da bin ich sicher; wo, wenn nicht in Orsa) dann haben BEIDE Bären nahzu gleichgroße Anlagen.  Bitteschön! Sie dürfen nun nach Hause fahren! Keiner der Beiden muss auf Dinge, die ihnen jetzt Spaß machen verzichten, Wilbär wird (wenn Ewa nicht ihren Nachwuchs im Schneeberg bekommt) in der großen Anlage leben und Ewa und die Kinder werden in der kleineren Anlage die Mutter-und-Kind-Zeit genießen können. Ich freue mich, dass es solche Bärenparks gibt. Ich freue mich, dass Ewa und Wilbär dort glücklich sein dürfen. Und glücklich, das sind sie.

Bis bald weiße Wampe! Ich komme wieder!

15 kommentare zu “Orsa - Eine Reise in einen Traum (Teil 5)”

  1. Jessy, Berlin schrub am  27. März 2010 um 09:38

    Wie schön,
    Tag 5 ist da und nachlesbar. Ich weiß garnicht, wie man die eigene Begeisterung zum Reisebericht und den wundertollen Bildern noch steigern kann, aber beides ist wieder erste Sahne. :-)

    Ich finde es bemerkens- und anerkennenswert, das es solche Einrichtungen gibt, wo Bären in fast freier Wildbahn leben können. Davon braucht es mehr.

    Liebe Liesel,
    einmal mehr ein herzliches Dankeschön für’s teilhabenlassen.

    Viele Grüße, Jessy.

  2. Marga schrub am  27. März 2010 um 09:41

    Letztes Bild “schreit” ja richtig:”Jawohl JA !!”
    Alles war total toll,Deine Bilder,der Bericht -einfach alles !!
    Danke fürs “Mitnehmen”.

  3. martina nrw schrub am  27. März 2010 um 10:29

    yes, orsa is a wonderful world for the polar bear
    and for the polar bear’s friends!

    danke für’s mitreisen.

    l.g.martina

  4. Gerti schrub am  27. März 2010 um 11:00

    Alle 5 Tage des wunderbar und so lebendig geschriebenen Reisetagebuchs hab ich geradezu verschlungen, Liesel !!!

    Du hast mir das Reich dieser beiden Glückspilze so nahe gebracht, dass ich beinahe denke, ich wäre auch da gewesen.

    Ich sitze hier und schaue und lese glücklich wie es bei Eisbärens in Orsa ist und hab immer auch einen kleinen Kloß im Hals.
    Wegen Knut und all den anderen Eisbären in Zoo´s, die zum Teil - natürlich nicht überall - auf ungeeigneten und viel zu kleinen Anlagen ihr Dasein fristen müssen.

    Aber mit Orsa ist nichts zu vergleichen.
    Hoffentlich nimmt es in Zukunft Einfluss auf die Eisbärhaltung.

    Ich danke Dir, dass Du mich auf diese Reise mitgenommen hast.

    Liebe Grüße
    Gerti

  5. Tina schrub am  27. März 2010 um 11:09

    Liesel, das ist einfach alles nur traumhaft schön!

    Mein Lieblingsfoto heute: ’smootch!’ und direkt danach kommen alle anderen.

    Ewa @ Bergbau ist eine unglaublich schöne Bärin und die weiße Wampe Wilbär ein wirklicher Charmebolzen. ;)

    Das sind zwei absolute Glücksbärchis! Ich weiß nicht, ob es vergleichbares noch irgendwo anders gibt? Orsa jedenfalls ist ein wahr gewordener E-BärenTraum! Wer da noch etwas anderes behauptet und versucht das auf dümmliche Weise ins Lächerliche zu ziehen und zu negieren, hat überhaupt nichts verstanden.

    Lieben Dank, dass wir durch deinen 5-Teiler und die einzigartigen Fotos ein bisschen mit träumen durften! :D

  6. BEA schrub am  27. März 2010 um 11:56

    Liesel, auch heute hast du dich selbst übertroffen. Bericht und Fotos sind einfach nur schön. was würde ich darum geben,wenn alle Eisbären ,die in Zoos leben, in einer solchen tollen Umgebung leben könnten. So sehen glückliche Bären aus. Und sie werden von ihren Pflegern heiß und innig geliebt.
    Orsa ist ein wahrgewordener Traum.

    Bea

  7. criblo schrub am  27. März 2010 um 14:30

    Ooch, jetzt ist der schöne Reisebericht schon zu Ende - hätte noch ein paar Tage so weitergehen können. Toll, dass ihr die Fahrt nach Orsa gemacht habt. Deine lebendige Schilderung und die feinen Bilder dazu waren einfach klasse!

    Liebe Grüsse
    Chris

  8. Elke schrub am  27. März 2010 um 15:19

    Schade, ich hab den letzten Teil gelesen. Als PP hoffe ich noch auf einen Bericht über den Rest des Parks. ;-)

    Ein wahr gewordener Bärentraum, anders kann man es gar nicht beschreiben. Und wie man das in einer angeblichen Tierliebe Knut vorenthalten wollte, weil er ja ein City-Bär ist, darüber werde ich bis heute nicht fertig.

    Aber für Ewa und Wilbär freue ich mich riesig. Die weiße Wampe und seine Traumfrau - ein Märchen in Orsa….

    LG Elke

  9. Christa Niederreither schrub am  27. März 2010 um 16:05

    Schade, dass es vorbei ist und ein dickes DANKESCHOEN dass du uns durch deine Berichte und deine Bilder an dieser Traumreise hast teilhaben lassen!
    Es ist schoen zu wissen, dass es auf dieser Welt einen solchen Park gibt und auch ich wuerde allen in “Gefangenschaft” lebenden Baeren ein solches Gehege wuenschen. Wishful thinking!
    Aber wenigstens koennen 2 davon profitieren!

    Baerige Gruesse aus Kanada
    Christa

    PS: Wann fahrt ihr wieder hin?

  10. Christina M. schrub am  27. März 2010 um 16:17

    Ganz ganz wunderbar… Ich hoffe,dass auch alle die, die Knut all das nicht gegönnt haben, den Bericht lesen und die Fotos gucken.

    Ich freu mich so sehr für Wilbär und Ewa! Und für Dich und Frau Jott, dass Ihr das miterleben konntet! :)

    LG

    Christina

  11. Frau Schnatterliese schrub am  27. März 2010 um 16:43

    liebe christina,

    ich gehe davon aus, dass der ein oder andere meinen oder ullis berichte gelesen hat. leider, wirklich leider, kann man weder fotografieren noch sinnvoll mit worten beschreiben WIE die bären sich in orsa bewegen. ich werde das morgen einmal versuchen, in bild und text. mal sehen, ob ich es schaffe.

    ich denke allerdings sehr wohl, dass alles was ich je über orsa oder über träume und hoffnungen für knut schreiben werde, bei denen, denen so eine zukunft für diesen bären vollkommen nebensächlich ist, abprallt, wie wasser an öl.

    orsa (oder ein ähnlicher park/zoo hoch im norden bzw. sonstwo) ist für KIO a.k.a. knut in orsa immer eine option gewesen, nur für einige leute nie. diese leute haben - wie frau hesi gerne sagt - andere leute bewußt in der sache hinter die fichte geführt, und gewonnen. leider! sehr sehr sehr leider!!!

  12. Manuela R. schrub am  27. März 2010 um 17:06

    Was für wunderschöne Berichte und Fotos aus Orsa.
    Ich würde am liebsten jeden Tag von und über Ewa und Wilbär lesen.
    Ich kann es nicht fassen, ich war ein bisschen im EisbärenParadies.
    Danke fürs Mitnehmen. :-)
    LG Manuela

  13. patricia roberts schrub am  28. März 2010 um 12:40

    Dear Sabine, how sad that the visit only was for 5 days. Reports like this … OH MY, I wish I could read them every day. Hope you can return very soon. Learning Swedish and finding a job there are of course a step further to your dream, but maybe winning the Lotto is also helpful. And by this, I wish you in that regard much more luck than me.

  14. Hesi schrub am  28. März 2010 um 15:47

    Hallo Schnatterchen,

    seit Tagen lese ich nun schon diese Reiseberichte und schaue mir die Fotos an. Hier und in der Galerie.
    Deine Begeisterung über den Bärenpark in Orsa kann man mit jedem Wort nachempfinden und auch in unseren
    persönlichen Gesprächen konnte ich Deine Begeisterung über diese z. Zt. einmalige und beispielgebende Haltung von Tieren
    nachempfinden.
    Mir fehlen die Worte, wenn ich die beiden Bären in ihrer fast natürlichen Umgebung sehe. Das ist unbeschreiblich schön.

    Natürlich können nicht alle Zoos in gleicher Art und Weise Eisbären halten. Aber vielleicht kann doch dieser Bärenpark richtungs-
    weisend für die Tierhaltung, und ich meine nicht nur die Haltung von Eisbären, in Zoos und Tierparks sein. Wenn wir den Tieren schon
    ihren Lebensraum fahrlässig , vorsätzlich, gedankenlos oder aus Profitgier streitig machen, dann sollte doch wenigstens der Raum, der ihnen zur Erhaltung ihrer Art dienen soll ,
    so bemessen sein, dass sie ein Leben führen können, welches ihrer Art weitestgehend entspricht und niemand sollte ein Tier zum Objekt seiner eigenen Bedürfnisse, ganz egal welcher Art die
    sein mögen, degradieren.

    In diesem Sinne freue ich mich für Ewa und Wilbär und bedauere gleichzeitig, dass für Knut diese Option nicht genutzt wurde.

    Danke für diesen Bericht und die wunderschönen Fotos.
    Der gleiche Dank gilt auch für den wunderbaren Reisebericht von Ulli J und den ebenfalls grandiosen Fotos.

    Danke und lieben Gruß Euch Beiden
    Hesi

  15. Ulli J schrub am  28. März 2010 um 21:58

    Es war sooooooooooo schön in Orsa, und soooooooooooooo überraschend. Und es war schön dein Orsatagebuch zu lesen. Ich musste oft schmunzeln. Ich werde diese 5 Tage bestimmt nicht vergessen.

    Ich habe in Orsa, beim Lesen deines und beim Schreiben meines Zooberichtes oft an Knut gedacht. Schade, dass es nur ein Orsa gibt. Ich würde gerne alle Eisbären so untergebracht wissen, selbst wenn ich dann nur einmal im Jahr an einem Eisbärengehege stehen könnte.

    LG Ulli


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