25. Dezember 2008 - 16 Kommentare

piggeldi, piggelda, piggeldumm-di-dummm

oder

 eine geschichte aus dem schweinehaus

im schweinehaus

“4 kleine schweinchen, leicht zart rosa und sehr froh,
schlichen sich des abends aus dem zoo !
sie ziehen sich handschuh, mütz’ und schal fix an,
und wollen ihn finden, den weihnachtsmann !”

die fanta 4

” gleich über die straße ist großer weihnachtsmarkt.
dort könnten sie ihn suchen, wurde ihnen gesagt!”

der weihnachtsmarkt

“ein leckerer duft-  hängt in der luft,
zuckerwatte und glühwein fein,
hach, es ist so schön, ein schwein zu sein !”

legger gluehwein

“und runde um runde, und zur späteren stunde,
ist viel zu erleben, im schweinekinderleben”

merry go round

“plötzlich wurde es ganz still,
sie standen vor dem grill !!!
dort lagen noch die reste,
vom “schweine-fresser-feste” !”

ach du schreck - spanferkel

” woll’n überwinden den schreck
mit leckerem pfefferkuchengebäck !
die pekaris begannen zu knabbern dran,
da stand hinter allen ein großer mann ”

da isser, der schweinachtsmann

“mit seinem schlitten und den rentieren dabei,
“an weihnachten habt ihr einen flug nach hause frei !”

n’abend zusammen

“das rentier mit knallroter leuchtender nase,
heisst rudolf, weiss neo, und fragt sich zum spaße,
wie’s wohl bei ihm aussieht,
beim munkeln im dunkeln….”

nasen unter sich

“leider hab ich keine weihnachtsengel dabei,
da sind bei mir grad drei stellen frei !
die engel haben nämlich gesündigt,
und wurden somit unverzüglich gekündigt !”

tour d’berlin

“s’ist also not am mann,
hey, ihr drei - wie wär´s ? - ihr seid dran!
los kommt mit mir mit - das wird der hit !!!

cooooooooool

“und endlich zu hause angekommen,
waren die vier noch ganz benommen
der abend war spannend und nett,
doch piggeldi wollte nur noch ins bett !

uffa!

deswegen ist jetzt schluss und

der weihnachtsmann, die beiden kleinen pekaris und samia sagen

drei feine engel fuer santa

 
21. Dezember 2008 - 10 Kommentare

ooooops, sie haben besuch! hier, guck mal! lauter innenhaarbewohner. so sieht das aus mein bester, sagte satu, du bist ein lebendiges yps. was ist denn ein yps, fragte sich der feine herr knut, und überhaupt, nach einem kurzen und intensiven blick auf das corpus delicti, fand er das eine fürchterliche frechheit, dass da horden von grinsenden grünen personen in seinen haaren wohnten. at the bear-wash dem würde er ein ende bereiten. auch wenn das letztendlich bedeutete, dass er sich den pelz waschen und nass machen musste, mitten in der nacht. und während der eisbär langsam aber sicher wieder seine normale farbe annahm, unter den kritischen augen der kleinen rotbraunen person versteht sich, fragte er sich in allem ernst (neinnein, nicht der malaienbär) was nun als nächstes auf ihn zukommen würde. wenn sie mir bitte folgen möchten diese zottelige person war ihm nicht so recht geheuer. eben noch saß sie vor ihm und im nächsten augenblick hing sie in den bäumen und baumelte. das hatte er so auch noch nicht erlebt. los knut, sei kein spielverderber, komm’ doch hoch hier, was ich kann, kannst du sicherlich schon lange! und man lüftet beim rumbaumeln erstklassig durch. jappa-dappa-duuuuuuuuuuh! komm, komm, komm nun gut, nun gut, dachte sich herr knut, und kraxelte und hangelte sich den ersten baum hoch. was ein wenig schwierig war, sind doch eisbären so garnicht die kletterer, im gegenteil, sie sind eher die unten bleiber. aber, wo ein wille ist, dachte knut, der tollkühne bär, ist auch ein weg, nach allen regeln der kunst musste einer zumindest nach oben führen. speaking of: eine vertrackte situation…. oder auch nicht….. ja isses denn, feixte sich der bär, da häng ich nun, ich armer tor und komm nicht rück und komm nicht vor, recht goethe-esk in den bart. und nun? fallen lassen konnte er sich ja nun nicht, dazu war er viel zu hoch hinauf geklettert. himmel-herrgott, hoffentlich sieht mich hier niemand, ich häng hier ja wie ein nasser sack, dachte er. eh, duda, satu, was nun? was soll ich denn nun machen? auch ein weg, am baer zu packen kein problem, mein weisser freund, sagte satu, das haben wir gleich. und schnappte sich knuts najasiewissenschon. keine gute idee, dachte der, ich glaube, dass ist überhaupt keine gute idee. er wollte sich so oder so nicht am bär packen lassen, aber an dem schon mal garnicht. nö! und dreht sich um: flossen weg da, verstanden?! na bitteschön, na bitteschön, dachte sich satu, hasta la vista, baby wer nicht will, der hat schon, an mir soll’s nicht liegen. und es war ja nicht so, als ob sie nicht noch eine ganze menge dinge zu erledigen hatte. für ordnung und manchmal auch für unordnung sorgen, je nach sichtweise und blickwinkel. als dann, mach’s gut mein freund, man sieht sich. mitgefangen, mitgehangen ÖH? wie jetzt? das gibt es doch auf keinem schiff nicht, jetzt häng ich hier in der astgabel, dachte knut. elegant ist auch anders. wie soll ich das eigentlich den leuten erklären. er sah schon die schlagzeilen vor sich: eisbär in oberster astgabel, hat knut höhenflug? oder: eisbär in baum, hat knut eichhorntrauma? wie schrecklich, dachte er. morgens um sechs im zoo…… satu war da! und all das wäre realistisch gewesen. man kennt ja die presse. aber, da musste sich der bär diesmal wirklich keinerlei gedanken machen, denn … mal so unter uns, er musste dann auch selber lachen, als er so aus seiner astgabel über das zoogelände gucken konnte. morgens um sechs uhr im zoo. auf die bäume ihr tiere, der zoo, der wird gekehrt, summte knut vergnügt vor sich hin, der zoo wird jetzt gekehrt.  satu war da. was ein teufelsweib.

(dem herrn zeichner möchte ich an dieser stelle meinen dank sagen, und meine belustigung über das letzte bild kannte und kennt keine grenzen!)

 
14. Dezember 2008 - 16 Kommentare

ein tagwerk, ein tagwerk jaja, die erschöpfung, mit der hat auch ein superbär zu kämpfen. meistens und sinnvoller weise am abend, am tag verpasst man ja alles. manchmal wünschte sich knut seinen alten kumpel paul wieder ins ‘nachbargehege’. man was waren das für zeiten, dachte er dann. und manchmal, ja manchmal konnte er sich des gefühls nicht erwehern, dass da doch was war. nachts.wuuuuuuuuuuuuuschhhhhhhhhhh  hoch in den bäumen. überhaupt fühlte sich knut in letzter zeit immer irgendwie beobachtet. nicht von den zoobesuchern, die kannte er ja fast alle persönlich, und überhaupt, hatte er noch nie gesehen, dass die in den bäumen sitzen würden. ‘das’ war irgendwie anders. und das hätte er gerne mit paul besprochen. ist da wer?? aber, irgendwie, da war nichts. so sehr er sich auch mühe gab, mit hingucken. wie gesagt, müde war er auch und sich den kopf zu zerbrechen, macht ja auch nur bedingt sinn. überhaupt, sinn finden konnte er derzeit ohnehin nur in einer mütze voll schlaf und die wollte er sich nun aufsetzten. wenn er eine gehabt hätte, aber seit wann tragen eisbären mützen? eben, seit nie. knute nacht zusammen ‘der knut, der ist ein schnarchsack, der knut, der ist ein schnarchsack’ quieschte es aus aus den bäumen. habe ich vor lauter müdigkeit schon halluzinationen? dachte knut sich während ihm langsam aber sicher die augen zufielen. nein, er musste sich verhört haben, niemand würde sich trauen, ihn, knut, einen schnarchsack zu nennen. NIEMAND! zumal er sich sicher war, dass er nicht schnarchen würde. introducing: satu! juchuuuuuuuuuuuuuu, alle mal hersehen! jetzt kommt satu! und jetzt geht’s lo-hos, eh, du da unten, weisses felltier, AUFWACHEN!!!!!!!!!! wie siehst du überhaupt aus? hat dir noch niemand gesagt, dass blumen nicht auf tieren wachsen? das weiss doch jedes kind. und  flitsch! kille, kille, kille! na los jetz, guck nicht so. ich bin’s, hui-buh, das schlossgespenst! meine güte, bist du aber struppig und dabei siehst du eigentlich ganz plüschig aus. das ist ja alles sehr erstaunlich. was es alles gibt, an tieren. das muss ich mir in der tat mal etwas genauer aus der nähe ankucken, dachte sich satu und setzte zur ‘landung’ an. guten abend! gestatten, ich bin der waldgeist wer bist denn du, du bist ja total zottelig, grummelte der herr knut. und wie kommst du hier überhaupt zu so später stunde hin? hast du kein zuhause? während satu vor ihm hin und herbaumelte. ich bin satu, sagte satu, und ich bin nicht zottelig, da solltest du mal meinen vater sehen, der ist zottelig, das kann ich dir sagen. sprachs und sprang herrn knut, ohne zu fragen auf den kopf. unkraut jäten so hatte der feine bär sich das allerdings auch wieder nicht vorgestellt, mit der mütze. ne, sagte satu, ein affe bist du mal glasklar nicht, wir affen sind einfach nicht so dreckig. halten sie mal kurz still, junger mann, ich bringe das fix in ordnung. knut fand das alles nicht so wirklich lustig. er konnte ja schon tagsüber nichts mit gärtnern anfangen, aber das nun auch noch ein rotes zotteliges wesen auf seinem kopf den gärtner spielte, war das aber allerletzte. AUTSCH! aaaaaaaaaaah, autsch, du spinnst ja wohl total, brummelte knut. aber da war es auch schon zu spät, satu hatte ihm einfach und ohne groß zu fragen ein haar ausgerissen. und das hatte ganz schön geziept. frechheit. duhu, sagte satu, weisst du eigentlich was in deinen haaren los ist? das musst du dir unbedingt mal ansehen. knut war sich nicht sicher, ober er überhaupt was mit dieser unmöglichen person zu tun haben wollte, aber er wäre nicht knut gewesen, wenn er nicht fürchterlich neugierig wäre, also beschloss er, einen blick wagen zu wollen……

aber das findet erst im nächsten teil statt.

(die zeichnungen sind wie immer vom großartigen herrn zeichner, der mal gesagt hat, er zeichnet auf garkeinen fall affen. was auch immer ich zu überzeugungszwecken anbringen würde, und wenn ich mich auf den kopf stelle. keine affen. sieht ma ja :-) deswegen herr zeichner, danke danke danke!)

 
29. Oktober 2008 - 14 Kommentare

hoppala…. tja, das war eine feine verwunderung im berliner zoo. knut anscheinend total veralkgt. kein mensch konnte verstehen, was in drei-bärens-namen da nun wieder vor sich ging. fakt und nicht zu übersehen war, knut der mittelgroße eisbär aus dem berliner zoo verfärbte sich hinterrücks zunehmend. er setzte im besten aller sinne scheinbar patina an, ganz entgegen seinem noch jungendlichen alter. alles waschen mit schauma und konsorten nütze nichts, er war und blieb grün. und niemand konnte sich erklären, wozu das gut sein könnte. gut man hätte knut auch fragen können, aber da ihn irgendwie jeder für ein kleines kind hielt und mitnichten in der lage war das ‘große ganze’ dahinter zu sehen, sah er selbst auch nicht die geringste notwendigkeit, das verwunderte volk aufzuklären. pfffft, wer nicht fragt, ist eben selber doof! …eine wiese, eine wiese….

nicht wahr, alles pool-reinigen der welt hätte das nicht verhindern können. wenn auch - offen gestanden - das werk in einem eher langsamen tempo seiner vollendung entgegenwuchs, sehr zum verdruss des mittelgroßen eisbären selber. die weltweite verschwörung der grünen eisbären wurde gemunkelt, sei das wohl. und knut sagte sich, nönö, so nun nicht, alles hat seine ordnung hier, auch wenn es nun langsam aber sicher lästig zu werden drohte, das grün an seinem hinteren ende zu kultivieren und zu hegen und zu pflegen, übrigens ganz und gar ohne zutun und wohl auch zum gespielten entsetzen der herrschaften bezugspersonen. nicht, dass noch jemandauf die dumme idee kam, ihm einen gärtner ins gehege zu schicken, der kerl vor seinem und im nachbargehege reichte ihm voll und ganz…… nicht das da noch jemand mit einem rasenmäher, nönönö, so nun nicht! …. wolle rose kaufen???

im übrigen, mal so unter uns, langsam ging knut dann auch das ewige auf dem bauch liegen müssen ein klitzekleines wenig auf die nerven. aber ein plan ist ein plan ist ein plan und bleibt ein plan. also wartete er und wartete und lag in der spätsommersonne herum und hegte und pflegte und kultivierte seinen ‘geheimen garten’. sowas kommt nämlich von sowas. und da knut eine ganz reihe von bewunderinnen, verschwörerinnen und helferlein sein eigen nannte, hatte er bei den damen des hauses freundlich nachgefragt, was denn so zu tun und zu lassen sei?! und das ist das resultat von viel planung und geduld und auch spucke :-)

ein bluemchen für alle von ihrem herrn knut!

so. und nun wissen sie bescheid! mfg, der zeichner und die liesel

 
23. September 2008 - 33 Kommentare

tief betroffen über den tod eines außergewöhnlichen menschen, und doch unendlich dankbar für das was war, ist und sein wird. mein mitgefühl und aufrichtiges beileid gilt der noch so jungen familie, den anverwandten, freunden und kollegen von thomas dörflein. unvergessen.

4.jpg

aus: khalil gibran, der prophet

dann sagte eine frau: sprich uns von der freude und vom leid. und er antwortete: eure freude ist euer leid ohne maske. und derselbe brunnen, aus dem euer lachen aufsteigt, war oft von euren tränen erfüllt.

je tiefer sich das leid in euer sein eingräbt, desto mehr freude könnt ihr fassen. ist nicht der becher, der euren wein enthält, dasselbe gefäß, das im ofen des töpfers brannte? und ist nicht die laute, die euren geist besänftigt, dasselbe holz, das mit messern ausgehöhlt wurde? wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure herzen, und ihr werdet finden, dass nur das, was euch leid bereitet hat, euch auch freude gibt. wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure herzen, und ihr werdet sehen, dass die wahrheit um das weint, was euch vergnügen bereitet hat.

einige von euch sagen: “freude ist größer als leid”, und andere sagen: “nein, leid ist größer.”

aber ich sage euch, sie sind untrennbar. sie kommen zusammen, und wenn einer allein mit euch am tisch sitzt, denkt daran, dass der andere auf eurem bett schläft. wahrhaftig, wie die schalen einer waage hängt ihr zwischen eurem leid und eurer freude. und wenn ihr leer seid, steht ihr still und im gleichgewicht.

wenn der schatzhalter euch hochhebt, um sein gold und sein silber zu wiegen, muss entweder eure freude oder euer leid steigen oder fallen.

 

from: khalil gibran, the prophet

then a woman said, “speak to us of joy and sorrow.” and he answered: your joy is your sorrow unmasked. and the selfsame well from which your laughter rises was oftentimes filled with your tears.

the deeper that sorrow carves into your being, the more joy you can contain. is not the cup that hold your wine the very cup that was burned in the potter’s oven? and is not the lute that soothes your spirit, the very wood that was hollowed with knives? when you are joyous, look deep into your heart and you shall find it is only that which has given you sorrow that is giving you joy. when you are sorrowful look again in your heart, and you shall see that in truth you are weeping for that which has been your delight.

some of you say, “joy is greater than sorrow,” and others say, “nay, sorrow is the greater.”

but I say unto you, they are inseparable. together they come, and when one sits alone with you at your board, remember that the other is asleep upon your bed. verily you are suspended like scales between your sorrow and your joy. only when you are empty are you at standstill and balanced.

when the treasure-keeper lifts you to weigh his gold and his silver, needs must your joy or your sorrow rise or fall.

 
17. September 2008 - 15 Kommentare

buna da slide es ist wie es ist und niemand war nicht nur zum spaß da. buna schon mal überhaupt nicht und weil sie ja den ganzen lieben langen tag ohnehin nur rumsaß, fand knut es fair, wenn sie sich zur feier des tages einmal ganz elegant auf ihre stelzen stellte und den kopf leicht in einen schrägen winkel abwärts, naja man kennt das ja, immer am hals lang und schon war ein mehrfaches lautes jippieh von der investigativ & co. kg otter i.g. zu hören! freundlicherweise hatte buna ernst den minirock mit dem netten gesicht geliehen und so konnte er friemelfrei und tiefenentspannt dem wilden treiben zuschauen. knut, der im übrigen überhaupt nicht mehr kleine eisbär, war in der zeit mit meeresbodenforschungsarbeiten befasst und bekam faktisch nichts mit. ausnahmsweise.

pas de…… soviele eben da sind! na, holla, wen man nicht so alles unter wasser trifft, die indeskretionsfamilie zum beispiel, mit denen man sich unter wasser in trauter dreisamkeit den wolf kugeln und pläne schmieden kann, für die kommende ausgabe der ‘furry fame’. rein theoretisch könnte man mal wieder eine foto-lovestory ins auge fassen, der arbeitstitel wäre dann ‘buna in love’, oder ‘ernst in heaven’. der phantasie waren da wie immer keine grenzen gesetzt und sky is the limit.

buna, oder die nessie vom hippoteich und während frau o. und herr k. noch in die konsultationen hinsichtlich der foto-lovestory vertieft waren, befasste sich der bis in die krallenspitze verknallte ernst mit ’sky is the limit’ und zog für buna-nessie die erstklassigste zirkusshow ab, die man jemals auf einer die-gang-party gesehen hatte. buna fand es astrein, so angehimmelt zu werden und auch zawadi und paul waren begeistert. gut, es muss ja niemand wissen, dass paul in seinem rechten vorderhuf eine klitzekleine spionagekamera hatte, man kann ja nie wissen, wann man mal ein paar beweisfotos braucht. aber alles spionieren nutzt nichts, wenn

buna steht total auf nino und gregor buna eigentlich und in echt und in wahrheit auf nilpferdjunior nino, der wiederum auf dem dicken gregor steht, steht, im wahrsten sinne des wortes. und was man nicht meint und nie in zehn kalten wintern gedacht hätte, ernst geht mal unter wasser einen blick auf diese ungeheuerlichkeit zu werfen. nun gut, irgendwer muss ernst einmal den unterschied zwischen dem dativ, der auch gerne der genitiv sein soll und der umstandsbestimmung des ortes, vulgo: akkusativ, erkären. macht aber hier nicht mal in ansätzen einen unterschied und ist somit zu vernachlässigen. fakt war: bunas beine waren kürzer als es den anschein hatte, was übrigens ein klarer akkusativ ist, aber eben irrelevant. wo waren wir noch gleich?

maika mixt mal milchgetränke genau, bei den getränken. das ist so mit den frauen, die immer genau wissen, wann sie was ins spiel zu bringen hatten. in diesem fall: drinks für alle! mit von der partie wie immer, der versoffene postkranich! es war nämlich wie folgt: maika hatte die faxen dicke, von morgens bis abens auf das furchtbare kind aufpassen, den aufdringlichen gatten auf distanz halten und nachts dann lähmende langeweile im zoo-tevau. und sie wäre nicht die heimliche queen im zoo, wenn sie nicht mittel und wege kennen würde, wann immer es ihr beliebt aus der enge der heimischen vier wänden auszubrechen. um ein wirkliches fass aufzumachen. den gatten herrn b.-pol hatte sie in einen seeligen schlaf gesungen.

aloha da hula da otter die investigativ & co. kg otter i.g. hatte mal wieder vor allen anderen die lunte gerochen und sich in die passenden partyklamotten geschmissen und gab einen original polynesisischen hula zur begeisterung aller. was nun maika ganz prima in den kram passte, denn so merke keiner, dass sie sich heimlich still und leise eins hinter die binde, nein das palmenblatt, kippte……

die piraten der badenden venus und weil dann niemand mehr ein auge auf die kinderchen wirft, machen die einfach, was sie wollen. ein vollkommen unerlaubtes poolrennen beispielsweise. buna und paul (wundert das nicht jemanden?), paulchen im und auf dem rock, die otter inc. hatte sich die karpfen vor den karren gespannt und knut suchte verzweifelt nach zawadi, die war nämlich holterdiepolter verschütt gegangen, irgendwie.

chillen mit und aus der kokosnussund wer sucht, wird in der regel fündig! es war schon weit weit weit nach mitternacht und die gang hatte sich nun wirklich auf’s allerfeinste ausgetobt und glücklicherweise hatte maika den kinderchen noch ein paar drinks übrig gelassen. und womit? mit recht! endlich entspannte sich auch paulchen mal so richtig und ließ sich den fruchtcocktail wohlig gut schmecken. und träumte von seinen enkelkindern, auch wenn er nicht wusste, was enkelkinder sind, aber haben wollte er welche. wegen den liedern am lagerfeuer.

ein dreifach hurra! auf den superfantastischen paul, den held als es schon wieder beinahe morgengrauen war wurden langsam aber sicher die freunde müde. ernst, der nun eine schlappe stunde über diese doofe dingsbestimmung des ortes nachgedacht hatte, beschloss auf dem klugscheisserknut zu sitzen, das müsste der sache gerecht werden, denn eins war ihm klar, auf knut stehen, neeeeee, das ging ja nun garnicht. und auch der ganze grammatiquatsch war totaler unfug mit einem veritablen kokosnussmilchglimmer. und den glimmer hatten sie alle miteinander. mit einem mehrfachen hipp-hipp-hurrah! zogen sie von dannen in dem bewußtsein, heute ist nicht alle tage, wir kommen wieder, alle tage!

paulchen sagt den dicken kumpels danke danke, dachte paul. KATHI!!!!!!!!!!!! EDE!!!!!!!!!!!!!!!! kommt mal her! ihr seid die allergrößten und die allernettesten und die allerbesten verwandten, die man sich überhaupt nur wünschen kann. und wenn ich einmal irgendwas für euch tun kann, dann müsst ihr das einfachnur sagen und zackbumm passierts! habt ihr wünsche? kann ich was tun? und ede sagte, paulchen, wirf doch mal den wurlitzer an, bitte!

dickes dirty dancing wir wissen alle, was sie nun denken……. nicht wahr?geht aber wohl! und während ede und kathi den abend in trauter zweisamkeit ausklingen ließen und paulchen in nullkommagarnichts in das land der minihippoträume abgetaucht war ging im berliner zoo die sonne auf. und wie wir alle wissen, kommen die pfleger recht früh. und wenn es ganz schlecht läuft, dann wohnen die pfleger auch noch auf dem zoo gelände……… putzen geht da eben nicht mehr rechtzeitig.

was ist hier los???? was zum teufel ist denn hier schon wieder los gewewsen??? fragte sich der freundliche herr fritzmann. alle paar wochen kam er ins nilpferdhaus früh morgens und es sah aus, als ob die loveparade in dere nacht stattgefunden hatte, nicht, dass er jemals auf einer loveparade gewesen wäre, aber trotzdem. und mal unter uns, was soll denn das mit dem rosa badetuch? wo kam denn das her? er würde mal ein ernstes wort mit dem kollegen dörflein reden müssen!

… fin…

(zeichnungen, sie ahnen es sicherlich, vom großartigen herrn zeichner!)

 
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