1. Januar 2009 - 9 Kommentare

knut
loves
lara
2009

 
25. Dezember 2008 - 16 Kommentare

piggeldi, piggelda, piggeldumm-di-dummm

oder

 eine geschichte aus dem schweinehaus

im schweinehaus

“4 kleine schweinchen, leicht zart rosa und sehr froh,
schlichen sich des abends aus dem zoo !
sie ziehen sich handschuh, mütz’ und schal fix an,
und wollen ihn finden, den weihnachtsmann !”

die fanta 4

” gleich über die straße ist großer weihnachtsmarkt.
dort könnten sie ihn suchen, wurde ihnen gesagt!”

der weihnachtsmarkt

“ein leckerer duft-  hängt in der luft,
zuckerwatte und glühwein fein,
hach, es ist so schön, ein schwein zu sein !”

legger gluehwein

“und runde um runde, und zur späteren stunde,
ist viel zu erleben, im schweinekinderleben”

merry go round

“plötzlich wurde es ganz still,
sie standen vor dem grill !!!
dort lagen noch die reste,
vom “schweine-fresser-feste” !”

ach du schreck - spanferkel

” woll’n überwinden den schreck
mit leckerem pfefferkuchengebäck !
die pekaris begannen zu knabbern dran,
da stand hinter allen ein großer mann ”

da isser, der schweinachtsmann

“mit seinem schlitten und den rentieren dabei,
“an weihnachten habt ihr einen flug nach hause frei !”

n’abend zusammen

“das rentier mit knallroter leuchtender nase,
heisst rudolf, weiss neo, und fragt sich zum spaße,
wie’s wohl bei ihm aussieht,
beim munkeln im dunkeln….”

nasen unter sich

“leider hab ich keine weihnachtsengel dabei,
da sind bei mir grad drei stellen frei !
die engel haben nämlich gesündigt,
und wurden somit unverzüglich gekündigt !”

tour d’berlin

“s’ist also not am mann,
hey, ihr drei - wie wär´s ? - ihr seid dran!
los kommt mit mir mit - das wird der hit !!!

cooooooooool

“und endlich zu hause angekommen,
waren die vier noch ganz benommen
der abend war spannend und nett,
doch piggeldi wollte nur noch ins bett !

uffa!

deswegen ist jetzt schluss und

der weihnachtsmann, die beiden kleinen pekaris und samia sagen

drei feine engel fuer santa

 
21. Dezember 2008 - 10 Kommentare

ooooops, sie haben besuch! hier, guck mal! lauter innenhaarbewohner. so sieht das aus mein bester, sagte satu, du bist ein lebendiges yps. was ist denn ein yps, fragte sich der feine herr knut, und überhaupt, nach einem kurzen und intensiven blick auf das corpus delicti, fand er das eine fürchterliche frechheit, dass da horden von grinsenden grünen personen in seinen haaren wohnten. at the bear-wash dem würde er ein ende bereiten. auch wenn das letztendlich bedeutete, dass er sich den pelz waschen und nass machen musste, mitten in der nacht. und während der eisbär langsam aber sicher wieder seine normale farbe annahm, unter den kritischen augen der kleinen rotbraunen person versteht sich, fragte er sich in allem ernst (neinnein, nicht der malaienbär) was nun als nächstes auf ihn zukommen würde. wenn sie mir bitte folgen möchten diese zottelige person war ihm nicht so recht geheuer. eben noch saß sie vor ihm und im nächsten augenblick hing sie in den bäumen und baumelte. das hatte er so auch noch nicht erlebt. los knut, sei kein spielverderber, komm’ doch hoch hier, was ich kann, kannst du sicherlich schon lange! und man lüftet beim rumbaumeln erstklassig durch. jappa-dappa-duuuuuuuuuuh! komm, komm, komm nun gut, nun gut, dachte sich herr knut, und kraxelte und hangelte sich den ersten baum hoch. was ein wenig schwierig war, sind doch eisbären so garnicht die kletterer, im gegenteil, sie sind eher die unten bleiber. aber, wo ein wille ist, dachte knut, der tollkühne bär, ist auch ein weg, nach allen regeln der kunst musste einer zumindest nach oben führen. speaking of: eine vertrackte situation…. oder auch nicht….. ja isses denn, feixte sich der bär, da häng ich nun, ich armer tor und komm nicht rück und komm nicht vor, recht goethe-esk in den bart. und nun? fallen lassen konnte er sich ja nun nicht, dazu war er viel zu hoch hinauf geklettert. himmel-herrgott, hoffentlich sieht mich hier niemand, ich häng hier ja wie ein nasser sack, dachte er. eh, duda, satu, was nun? was soll ich denn nun machen? auch ein weg, am baer zu packen kein problem, mein weisser freund, sagte satu, das haben wir gleich. und schnappte sich knuts najasiewissenschon. keine gute idee, dachte der, ich glaube, dass ist überhaupt keine gute idee. er wollte sich so oder so nicht am bär packen lassen, aber an dem schon mal garnicht. nö! und dreht sich um: flossen weg da, verstanden?! na bitteschön, na bitteschön, dachte sich satu, hasta la vista, baby wer nicht will, der hat schon, an mir soll’s nicht liegen. und es war ja nicht so, als ob sie nicht noch eine ganze menge dinge zu erledigen hatte. für ordnung und manchmal auch für unordnung sorgen, je nach sichtweise und blickwinkel. als dann, mach’s gut mein freund, man sieht sich. mitgefangen, mitgehangen ÖH? wie jetzt? das gibt es doch auf keinem schiff nicht, jetzt häng ich hier in der astgabel, dachte knut. elegant ist auch anders. wie soll ich das eigentlich den leuten erklären. er sah schon die schlagzeilen vor sich: eisbär in oberster astgabel, hat knut höhenflug? oder: eisbär in baum, hat knut eichhorntrauma? wie schrecklich, dachte er. morgens um sechs im zoo…… satu war da! und all das wäre realistisch gewesen. man kennt ja die presse. aber, da musste sich der bär diesmal wirklich keinerlei gedanken machen, denn … mal so unter uns, er musste dann auch selber lachen, als er so aus seiner astgabel über das zoogelände gucken konnte. morgens um sechs uhr im zoo. auf die bäume ihr tiere, der zoo, der wird gekehrt, summte knut vergnügt vor sich hin, der zoo wird jetzt gekehrt.  satu war da. was ein teufelsweib.

(dem herrn zeichner möchte ich an dieser stelle meinen dank sagen, und meine belustigung über das letzte bild kannte und kennt keine grenzen!)

 
14. Dezember 2008 - 16 Kommentare

ein tagwerk, ein tagwerk jaja, die erschöpfung, mit der hat auch ein superbär zu kämpfen. meistens und sinnvoller weise am abend, am tag verpasst man ja alles. manchmal wünschte sich knut seinen alten kumpel paul wieder ins ‘nachbargehege’. man was waren das für zeiten, dachte er dann. und manchmal, ja manchmal konnte er sich des gefühls nicht erwehern, dass da doch was war. nachts.wuuuuuuuuuuuuuschhhhhhhhhhh  hoch in den bäumen. überhaupt fühlte sich knut in letzter zeit immer irgendwie beobachtet. nicht von den zoobesuchern, die kannte er ja fast alle persönlich, und überhaupt, hatte er noch nie gesehen, dass die in den bäumen sitzen würden. ‘das’ war irgendwie anders. und das hätte er gerne mit paul besprochen. ist da wer?? aber, irgendwie, da war nichts. so sehr er sich auch mühe gab, mit hingucken. wie gesagt, müde war er auch und sich den kopf zu zerbrechen, macht ja auch nur bedingt sinn. überhaupt, sinn finden konnte er derzeit ohnehin nur in einer mütze voll schlaf und die wollte er sich nun aufsetzten. wenn er eine gehabt hätte, aber seit wann tragen eisbären mützen? eben, seit nie. knute nacht zusammen ‘der knut, der ist ein schnarchsack, der knut, der ist ein schnarchsack’ quieschte es aus aus den bäumen. habe ich vor lauter müdigkeit schon halluzinationen? dachte knut sich während ihm langsam aber sicher die augen zufielen. nein, er musste sich verhört haben, niemand würde sich trauen, ihn, knut, einen schnarchsack zu nennen. NIEMAND! zumal er sich sicher war, dass er nicht schnarchen würde. introducing: satu! juchuuuuuuuuuuuuuu, alle mal hersehen! jetzt kommt satu! und jetzt geht’s lo-hos, eh, du da unten, weisses felltier, AUFWACHEN!!!!!!!!!! wie siehst du überhaupt aus? hat dir noch niemand gesagt, dass blumen nicht auf tieren wachsen? das weiss doch jedes kind. und  flitsch! kille, kille, kille! na los jetz, guck nicht so. ich bin’s, hui-buh, das schlossgespenst! meine güte, bist du aber struppig und dabei siehst du eigentlich ganz plüschig aus. das ist ja alles sehr erstaunlich. was es alles gibt, an tieren. das muss ich mir in der tat mal etwas genauer aus der nähe ankucken, dachte sich satu und setzte zur ‘landung’ an. guten abend! gestatten, ich bin der waldgeist wer bist denn du, du bist ja total zottelig, grummelte der herr knut. und wie kommst du hier überhaupt zu so später stunde hin? hast du kein zuhause? während satu vor ihm hin und herbaumelte. ich bin satu, sagte satu, und ich bin nicht zottelig, da solltest du mal meinen vater sehen, der ist zottelig, das kann ich dir sagen. sprachs und sprang herrn knut, ohne zu fragen auf den kopf. unkraut jäten so hatte der feine bär sich das allerdings auch wieder nicht vorgestellt, mit der mütze. ne, sagte satu, ein affe bist du mal glasklar nicht, wir affen sind einfach nicht so dreckig. halten sie mal kurz still, junger mann, ich bringe das fix in ordnung. knut fand das alles nicht so wirklich lustig. er konnte ja schon tagsüber nichts mit gärtnern anfangen, aber das nun auch noch ein rotes zotteliges wesen auf seinem kopf den gärtner spielte, war das aber allerletzte. AUTSCH! aaaaaaaaaaah, autsch, du spinnst ja wohl total, brummelte knut. aber da war es auch schon zu spät, satu hatte ihm einfach und ohne groß zu fragen ein haar ausgerissen. und das hatte ganz schön geziept. frechheit. duhu, sagte satu, weisst du eigentlich was in deinen haaren los ist? das musst du dir unbedingt mal ansehen. knut war sich nicht sicher, ober er überhaupt was mit dieser unmöglichen person zu tun haben wollte, aber er wäre nicht knut gewesen, wenn er nicht fürchterlich neugierig wäre, also beschloss er, einen blick wagen zu wollen……

aber das findet erst im nächsten teil statt.

(die zeichnungen sind wie immer vom großartigen herrn zeichner, der mal gesagt hat, er zeichnet auf garkeinen fall affen. was auch immer ich zu überzeugungszwecken anbringen würde, und wenn ich mich auf den kopf stelle. keine affen. sieht ma ja :-) deswegen herr zeichner, danke danke danke!)

 
29. Oktober 2008 - 14 Kommentare

hoppala…. tja, das war eine feine verwunderung im berliner zoo. knut anscheinend total veralkgt. kein mensch konnte verstehen, was in drei-bärens-namen da nun wieder vor sich ging. fakt und nicht zu übersehen war, knut der mittelgroße eisbär aus dem berliner zoo verfärbte sich hinterrücks zunehmend. er setzte im besten aller sinne scheinbar patina an, ganz entgegen seinem noch jungendlichen alter. alles waschen mit schauma und konsorten nütze nichts, er war und blieb grün. und niemand konnte sich erklären, wozu das gut sein könnte. gut man hätte knut auch fragen können, aber da ihn irgendwie jeder für ein kleines kind hielt und mitnichten in der lage war das ‘große ganze’ dahinter zu sehen, sah er selbst auch nicht die geringste notwendigkeit, das verwunderte volk aufzuklären. pfffft, wer nicht fragt, ist eben selber doof! …eine wiese, eine wiese….

nicht wahr, alles pool-reinigen der welt hätte das nicht verhindern können. wenn auch - offen gestanden - das werk in einem eher langsamen tempo seiner vollendung entgegenwuchs, sehr zum verdruss des mittelgroßen eisbären selber. die weltweite verschwörung der grünen eisbären wurde gemunkelt, sei das wohl. und knut sagte sich, nönö, so nun nicht, alles hat seine ordnung hier, auch wenn es nun langsam aber sicher lästig zu werden drohte, das grün an seinem hinteren ende zu kultivieren und zu hegen und zu pflegen, übrigens ganz und gar ohne zutun und wohl auch zum gespielten entsetzen der herrschaften bezugspersonen. nicht, dass noch jemandauf die dumme idee kam, ihm einen gärtner ins gehege zu schicken, der kerl vor seinem und im nachbargehege reichte ihm voll und ganz…… nicht das da noch jemand mit einem rasenmäher, nönönö, so nun nicht! …. wolle rose kaufen???

im übrigen, mal so unter uns, langsam ging knut dann auch das ewige auf dem bauch liegen müssen ein klitzekleines wenig auf die nerven. aber ein plan ist ein plan ist ein plan und bleibt ein plan. also wartete er und wartete und lag in der spätsommersonne herum und hegte und pflegte und kultivierte seinen ‘geheimen garten’. sowas kommt nämlich von sowas. und da knut eine ganz reihe von bewunderinnen, verschwörerinnen und helferlein sein eigen nannte, hatte er bei den damen des hauses freundlich nachgefragt, was denn so zu tun und zu lassen sei?! und das ist das resultat von viel planung und geduld und auch spucke :-)

ein bluemchen für alle von ihrem herrn knut!

so. und nun wissen sie bescheid! mfg, der zeichner und die liesel

 
23. September 2008 - 33 Kommentare

tief betroffen über den tod eines außergewöhnlichen menschen, und doch unendlich dankbar für das was war, ist und sein wird. mein mitgefühl und aufrichtiges beileid gilt der noch so jungen familie, den anverwandten, freunden und kollegen von thomas dörflein. unvergessen.

4.jpg

aus: khalil gibran, der prophet

dann sagte eine frau: sprich uns von der freude und vom leid. und er antwortete: eure freude ist euer leid ohne maske. und derselbe brunnen, aus dem euer lachen aufsteigt, war oft von euren tränen erfüllt.

je tiefer sich das leid in euer sein eingräbt, desto mehr freude könnt ihr fassen. ist nicht der becher, der euren wein enthält, dasselbe gefäß, das im ofen des töpfers brannte? und ist nicht die laute, die euren geist besänftigt, dasselbe holz, das mit messern ausgehöhlt wurde? wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure herzen, und ihr werdet finden, dass nur das, was euch leid bereitet hat, euch auch freude gibt. wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure herzen, und ihr werdet sehen, dass die wahrheit um das weint, was euch vergnügen bereitet hat.

einige von euch sagen: “freude ist größer als leid”, und andere sagen: “nein, leid ist größer.”

aber ich sage euch, sie sind untrennbar. sie kommen zusammen, und wenn einer allein mit euch am tisch sitzt, denkt daran, dass der andere auf eurem bett schläft. wahrhaftig, wie die schalen einer waage hängt ihr zwischen eurem leid und eurer freude. und wenn ihr leer seid, steht ihr still und im gleichgewicht.

wenn der schatzhalter euch hochhebt, um sein gold und sein silber zu wiegen, muss entweder eure freude oder euer leid steigen oder fallen.

 

from: khalil gibran, the prophet

then a woman said, “speak to us of joy and sorrow.” and he answered: your joy is your sorrow unmasked. and the selfsame well from which your laughter rises was oftentimes filled with your tears.

the deeper that sorrow carves into your being, the more joy you can contain. is not the cup that hold your wine the very cup that was burned in the potter’s oven? and is not the lute that soothes your spirit, the very wood that was hollowed with knives? when you are joyous, look deep into your heart and you shall find it is only that which has given you sorrow that is giving you joy. when you are sorrowful look again in your heart, and you shall see that in truth you are weeping for that which has been your delight.

some of you say, “joy is greater than sorrow,” and others say, “nay, sorrow is the greater.”

but I say unto you, they are inseparable. together they come, and when one sits alone with you at your board, remember that the other is asleep upon your bed. verily you are suspended like scales between your sorrow and your joy. only when you are empty are you at standstill and balanced.

when the treasure-keeper lifts you to weigh his gold and his silver, needs must your joy or your sorrow rise or fall.

 
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